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Taxi- und Mietwagenunternehmen Dahlke und Ergotherapie Rosenstadt2022-07-18T14:31:23+02:00

wir bringen Sie sicher von A nach B”

INTERVIEW

Basti!? Erzähl uns doch mal, wie Du auf die Idee gekommen bist, das Taxiunternehmen zu gründen!
Ich war in meinem ehemaligen Beruf nicht sehr zufrieden und wollte schon immer selbständig sein. Im Vorfeld habe ich bereits in ein Taxiunternehmen „reingeschnuppert“ und festgestellt „Gut; das kannst Du auch“. Gesagt – getan.
Unabhängigkeit war und ist für mich ein großes Steckenpferd. Auch wenn die Arbeitszeiten vom Kunden gesteuert werden, hat man dennoch seine Freiheiten.

Was war die größte Herausforderung beim Aufbau Deines Unternehmens?
Pünktlich fertig zu werden. Innerhalb eines halben Jahres musste das Büro gebaut und die Fahrzeuge rechtzeitig geliefert werden, um am Stichtag auch wirklich fertig zu sein.

Was gefällt Dir am besten an Deiner Arbeit?
Eigentlich gefällt mir alles. Vor allem, dass ich mit Menschen zu tun habe. Man macht es ja nicht nur, um damit reich zu werden. Wichtig ist mir, Menschen zu helfen, sie zu unterstützen. Gerade bei den Krankenfahren bekommt man von den Patient:innen viel Dankbarkeit zurück. Das ist was Schönes.

Was hingegen ist beschwerlich?
Mitarbeiterführung *lach*
Es ist manchmal schwierig, einen gemeinsamen Nenner zu finden. Jeder ist ein Unikat.

Du bietest neben den Taxifahrten auch einen Limousinenservice an, ist das Limo-Fahren reine Chefsache?
Hauptsächlich ja, aber selbstverständlich können die Kolleg:innen einspringen. Meine Angestellten haben ja den vorgeschriebenen P-Schein (Personenbeförderungsschein). Ich mach ja auch mal Urlaub.
Durch die Limousinen heben wir uns natürlich von anderen Anbietern ab, da wir damit nicht nur klassische Taxifahrten, sondern auch Limousinenfahrten anbieten können. Diese werden für Hochzeiten, Firmenfeiern, Geburtstage, Junggesellenabschiede, für alles sowas eben, gebucht. Im Umkreis von ungefähr 80-90 Kilometer sind wir der einzige Anbieter und das Geschäft wird gut angenommen.

Welche Corona Auswirkungen gab es?
Das ist ein schwieriges Thema. Fakt ist, dass viele Fahrten nicht stattfanden.
Es betraf ja nicht nur die Taxifahrten, auch viele Krankenfahrten wurden wegen verschobener OP´s abgesagt. Aufgrund der fehlenden Nachfrage haben wir dann die Nachtschicht stark zurückgefahren

Wer ist Deine typische Kundschaft?
Das ist sehr weit gefächert von 0 bis Ü80.
Auch sind die Fahrten nie eintönig; Privatfahrten, Feiern, Firmenausflüge und natürlich Krankenfahrten – Abwechslung ist garantiert.

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Trotz allem scheinst Du nicht ausgelastet zu sein, denn Du bist ja nun auch noch das Oberhaupt der Ergotherapie Rosenstadt. Wie kam das?
Sebastian Dahlke lacht.
Es war eigentlich eine Schnapsidee. Eine Patientin der Ergotherapie sprach mich an, dass ihre Behandlung gefährdet sei, da die Praxisinhaberin verstorben sei. Dann habe ich mir gesagt „Na gut!“ So schaffte ich mir ein zweites Standbein und übernahm die Führung einer Ergotherapie.

Was stellte sich hierbei als größte Herausforderung heraus?
Die gab´s eigentlich gar nicht. Wenn man ein Unternehmen hat, das über ein Abrechnungszentrum läuft, hat man bereits Erfahrungen gesammelt. So geht der Ablauf recht schnell und widerstandslos. Die Auflagen waren ebenfalls bereits alle erfüllt, da die Ergotherapie vorher schon existierte. Ich habe „nur“ die Räumlichkeiten übernommen und musste die Ausstattung kaufen.

Welche Aufgaben führt diese Geschäftsführertätigkeit mit sich?
Man muss den Kontakt zu seinen Mitarbeiter:innenn intensiver pflegen. Wir bieten neben der Sprechstunde auch Hausbesuche u. a. in der Wichernschule an. Da ist eine Mitarbeiterin fast 80 % ihrer Zeit nicht in der Praxis. Sie sehe ich somit relativ selten. Auch in der Praxis muss ich nach dem Rechten sehen, fragen ob was gebraucht wird, Post holen und so weiter.

Und was gefällt Dir an dieser Arbeit besonders?
Das man keinen so großen Aufwand hat, jedenfalls nicht als Geschäftsführer.
Ergotherapie bedeutet, gesunden durch Handeln und Arbeiten. Fähigkeiten, die durch Operationen oder Verletzungen etc. verloren gegangen sind, sollen durch gezielte Therapie wieder erreicht werden. Es ist auch möglich, Kindern mit Lernschwäche zu helfen.
Das gefällt mir bei beiden Unternehmen besonders – dass man helfen kann.

Greifen beide Unternehmen auch ineinander?
Ja. Wir haben Patient;innen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind. Da die Praxis im alten Ärztehaus nicht mit dem Fahrstuhl erreichbar ist, fahren wir sie mit dem Fahrdienst.

Welche Zukunftspläne stehen im Raum?
In diesem Jahr (2022) planen wir den Umzug der Ergotherapie und die Neugründung einer Podologie in das Gebäude der Sparkasse.

Du bist Forst immer treu geblieben. Warum?
Ich bin hier geboren und wollte immer hier was machen. Es gab zwar auch die Möglichkeit woanders hinzugehen, aber nein: Forst ist meine Stadt: hier sind meine Wurzeln und meine Familie.

Bilden Deine Unternehmen aus? Besteht die Chance auf Ferienarbeit?

Leider nicht. Aber ein Praktikum kann gern absolviert werden.

Gibt es freie Arbeitsplätze?
Im Taxi- und Mietwagenunternehmen sind wir derzeit gut aufgestellt. Initiativbewerbungen sind immer gern gesehen.

Ganz anders ist es bei der Ergotherapie. Wir haben mehr Anfragen, als wir abdecken können und müssen schon Patient:innen nach Cottbus und Döbern verweisen, weil wir einfach keine Kapazitäten mehr haben. Es besteht ein immenser Fachkräftemangel, trotz mehrfacher Stellenausschreibungen ist es schwierig geschulte Mitarbeiter:innen zu finden.

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Taxi- und Mietwagenunternehmen Rosenstadt
Anschrift
Frankfurter Straße 81
03149 Forst (Lausitz)
Öffnungszeiten
Anmeldungen telefonisch
Branche
Fahrdienst
Taxifahrten
Limousinenservice
Ergotherapie
Anschrift
Amtstraße 13
03149 Forst (Lausitz)
Öffnungszeiten
Termine nach Vereinbarung
Branche
Ergotherapie

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