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BÄCKEREI LANGNER2020-05-06T14:25:19+02:00

Projekt Beschreibung

Ein Weg, der sich lohnt.

INTERVIEW

Wann wurde die Bäckerei gegründet?

Mein Vater war ursprünglich Kunstmaler. Auf Grund der schlechten Wirtschaftslage riet ihm mein Großvater, Bäcker zu werden. Die Malerei brachte kaum Geld ein. Deshalb folgte er dem Rat und absolvierte eine Lehre zum Bäcker. Im Jahr 1961 machte sich mein Vater selbständig und eröffnete 1963 dann hier seine Backstube. Auch ich wollte schon von klein auf Bäcker werden. 1977 begann ich in Cottbus eine Ausbildung zum Konditor und schloss diese 1979 erfolgreich ab. Danach war ich bei meinem Vater angestellt. 1985 machte ich meine Meisterausbildung und übernahm 1993 die Bäckerei. Mein Vater arbeitete dann noch bis zu seinem Ruhestand bei mir.

Welche Produkte bieten Sie an?
Hauptsächlich werden Brot, Brötchen und Kuchen, aber auch Kleingebäck, verschiedene Sorten Torte und Snacks angeboten. Für Kundinnen und Kunden, die auf der Suche nach einem besonderen Geschenk sind, bieten wir zum Beispiel individuell gestaltete Fototorten an.

Was hat sich verändert, seitdem Sie die Bäckerei übernommen haben?
Früher war ich Mitglied beim Bäckerstammtisch, der von meinem Vater ins Leben gerufen wurde. Mitte der 90er Jahre ging das Gemeinschaftsgefühl zurück und der Stammtisch löste sich leider auf.

Was ist Ihr Wiedererkennungsmerkmal?
Meine zwei Wiedererkennungsmerkmale sind der Slogan „Ein Weg, der sich lohnt.“ und der eigene Entwurf unseres Firmenaushängeschildes mit dem Bild meines Vaters und mir als kleiner Junge in Bäckeruniform.

Was hat Ihnen seit der Gründung bisher am besten gefallen?

Frei entscheiden zu können, mein eigener Herr zu sein und meine Ware nicht im Supermarkt anzubieten, das wollte ich schon immer. Es gefällt mir, mit Stolz sagen zu können, dass es bei mir keine Brötchen aus dem Froster oder am Vortag vorbereitete Ware gibt. Jeden Tag, morgens um 3:00 Uhr, backe ich frische Brote und Brötchen.
Ich backe sehr gern mit Kindergartengruppen. Wenn ich dann frage „Wer will Bäcker werden?“ gehen einige Finger nach oben. Das ist ein schöner Moment.

Was ist am beschwerlichsten bei Ihrer Arbeit? Ist es das frühe Aufstehen?

Nein, das frühe Aufstehen stört mich überhaupt nicht. Beschwerlich sind die Aufgaben, welche neben der täglichen Arbeit in der Bäckerei anfallen. Der steigende Bürokratieaufwand, die strikte Einhaltung der Vorschriften und die Angaben zu den Inhaltsstoffen sind überaus zeitaufwendig. Meine Tochter musste sich extra ein Programm installieren, um die detaillierte Aufschlüsselung der Inhaltsstoffangaben neben dem Tagesgeschäft zeitlich bewältigen zu können.
Oder auch die Einzahlung des Bargeldes am Geldautomaten nimmt beispielsweise ebenfalls viel zusätzliche Zeit in Anspruch. Manchmal, wenn der Automat nicht so richtig funktioniert und es noch länger dauert, als sonst, denke ich: „Da müsste man fast jemand einstellen, der den ganzen Tag das Geld in den Automaten schiebt.“ Geeignetes Fachpersonal zu finden, das ist ebenfalls nicht leicht. Die größte Hürde dabei sind die Arbeitszeiten in unserem Beruf.

Haben Sie etwas für die Zukunft geplant?
Ja, ich möchte in der Virchowstraße einen Pavillon errichten.
Aber keine neue Filiale mehr. Ich möchte meine Qualität erhalten.

Bilden Sie aus oder haben Sie freie Arbeitsplätze?

Ja. Bei uns kann man den Beruf Bäcker/in und Backwarenverkäufer/in erlernen und wir sind ständig auf der Suche nach geeignetem Personal.

Adresse
Görlitzer Straße 12
03149 Forst (Lausitz)
Kontakt
Öffnungs­zeiten
Hauptgeschäft Görlitzer Str.
Dienstag bis Freitag:
6:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Samstag:
6:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Filiale Spremberger Str.
Dienstag bis Freitag:
6:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Samstag:
6:30 Uhr bis 11:30 Uhr

Filiale Virchowstraße
Dienstag bis Freitag:
6:30 Uhr bis 18:00 Uhr
Samstag:
6:30 Uhr bis 12:00 Uhr
Branche
Bäckerei
Konditorei

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